Grabgestaltung

 

Überlegungen zur Grabgestaltung

 

Die Gestaltung eines Grabes gehört zu den letzten Ehren, die man einem geliebten Verstorbenen erweisen kann, und die sollte möglichst frühzeitig in die Überlegungen mit einfließen, denn bereits die Wahl der Begräbnisstätte bzw. der Grab- bzw. Bestattungsart setzen Rahmenbedingungen:

 

Bei sog. Baum- oder Naturbestattungen

 

ist meistens keine Grabgestaltung im eigentlichen Wortsinn möglich, weil es gar kein abgegrenztes Grab gibt; Bisweilen ist das Ablegen eines Blumengebindes (ohne Vase odgl.) erlaubt, aber eine Bepflanzung oder das Aufstellen von Grabschmuck widerspräche dem Grundgedanken der naturnahen Bestattung.

 

Anonyme Gräber und Seebestattung

 

bzw. Felder mit anonymen Gräbern ermöglichen per se keine individuelle Grabgestaltung, weil das Grab des Einzelnen nicht "konkret" ist; Auf einigen Friedhöfen dürfen Blumensträuße (ohne Vase odgl.) auf der Fläche mit den anonymen Gräbern niedergelegt werden, ohne dass diese einem bestimmten Verstorbenen zuzuordnen wären.

 

Für Rasengräber

 

sind die Gestaltungsmöglichkeiten auf die Wahl der Inschrift der Grabplatte und bisweilen auf ein Grablicht, eine Grabvase bzw. eine Pflanzschale begrenzt. Eine klassische Bepflanzung der Grabstätte ist nicht möglich, weil diese als Rasenfläche vorgegeben ist.

 

Bei weiteren Grabarten

 

sind grundsätzliche Aussagen insofern schwierig als hier durch die jeweilige Friedhofssatzung generell oder für bestimmte Gräberfelder geltende Vorschriften möglich sind. Diese können Vorgaben zum Grabmal, zur Grabeinfassung, zur Bepflanzung (z. B. max. Höhe von Büschen) und unter Umständen sogar zum Grabschmuck beinhalten, an die Grabstättennutzer sich durch die Wahl für das jeweilige Grab binden. Hinterbliebene sollten sich also im Vorfeld informieren und überlegen, ob sie diese oder jene Einschränkung für die kommenden über 20 Jahre in Kauf nehmen wollen oder doch lieber ein anderes Grab bzw. eine andere Grabart wählen  . . .

 

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Wenn keine Vorschriften

 

seitens des Friedhofs die Grabgestaltung einschränken, sollte man dennoch darauf achten, ob es für den Friedhof oder das jeweilige Gräberfeld eine Art Kodex gibt, an dem man sich orientieren könnte: Grabmale im Umfeld, Grabeinfassungen der Nachbargräber, Bepflanzung im Gräberfeld, üblicher Grabschmuck und dergleichen . . . Selbstverständlich sollte dabei sein, dass durch Ihre Wahl z. B. bezügl. der Bepflanzung andere Gräber keinen Nachteil z. B. infolge Beschattung haben.

 

Gute Nachbarschaft

 

erleichtert nicht nur im häuslichen Umfeld den Alltag und das Miteinander, sondern auch auf dem Friedhof; So kann ein freundliches Wort und gegenseitige Hilfsbereitschaft den Besuch am Grab des geliebten Verstorbenen erleichtern und zusätzlich Trost spenden.